Warning: ini_set() [function.ini-set]: A session is active. You cannot change the session module's ini settings at this time in /is/htdocs/wp1169592_MBRHVSVW7S/www/forum/class/session/mySession.php on line 26

Gebe einfach Deinen Namen, den Namen und die Email Deines Freundes ein, um ihm Deine neue Krawatte zu zeigen..


Dein Name: 
Name Deines Freundes: 
Email Deines Freundes: 
erstellt von: krawatten, am 22.08.2011 15:48, Clicks: 1123

Stylisch oder funktional ? Sportkleidung muss nicht schlecht aussehen.

Wie gehen Sie abends in die Oper? Im Smoking? Im schwarzen Anzug? Schon nicht schlecht. Und wie ins Fitness-Studio? Zerrissene Jogginghose und Unterhemd? Praktisch, zweifelsfrei. Aber optisch sehr gewöhnungsbedürftig. Nun ja, Sie werden die Kleidungsstücke ohnehin durchschwitzen, und bevor Sie wieder auf die Straße gehen, haben Sie sich eh umgezogen.

Vielleicht sollten Sie diese Einstellung noch einmal überdenken.Denn egal wo Sie sich bewegen, sowie Sie ihre eigenen vier Wände verlassen, werden Sie Menschen begegnen. Niemand wird erwarten, dass Sie in Anzug und Businesskrawatte trainieren gehen. Auch die Manschettenknöpfe sind hier nciht unbedingt nötig. Aber Sie müssen ja auch nciht gleich krampfhaft ins andere Extrem verfallen.

 

Der Ansatz, die Form der Funktion folgen zu lassen, kommt als Konzept ursprünglich aus der Architektur. Die Bauhaus-Architekten verstanden darunter den Verzicht auf alle überflüssigen Schnörkel. Aber hat eine ästhetische Form nicht an sich auch eine Funktion?

Funktionsdenken ist der Herrenmode nicht fremd. Der echte Gentleman schmückt sich mit nichts, was nicht zugleich eine Funktion erfüllt. Und kommt damit dem ursprünglichen Funktionalitätsgedanken sehr viel näher. Natürlich dürfen Kleidung und Accessoires gut aussehen. Aber sie müssen auch ihren Zweck erfüllen. Ob Einstecktuch, Manschettenknöpfe oder sogar die Krawatte, all diese Feinheiten haben ursprünglich einen praktischen Hintergrund. Und dennoch würde Sie nie zum Anzug ein altes T-Shirt tragen, nur weil es so schön bequem ist. Oder zerrissene Jogginghosen zum Blazer, weil die sich so angenehm tragen.

 

Ein Blick ins Fitnessstudio gleicht einem Gruselkabinett der modischen Grausamkeiten. Für die meisten Frauen ist es keine besonders gute Idee, sich zum Workout in Leggins zu werfen. Für Männer hingegen ist es eine stilistische Katastrophe. Denn machen wir uns nichts vor: selbst als in den goldenen 80er Jahren Aerobic in Mode war, sahen die enganliegenden Hosen noch nie besonders maskulin aus. Eine relativ körpernahe Jogginghose ist zwar keine Bekleidung für die Straße. Hier aber passt sie. Ist Ihnen das noch zu lässig, entscheiden Sie sich für eine leichte Trainingshose aus Baumwollstoff, oder – der besondere Geheimtipp – für eine Baumwollhose aus dem Kampfsport-Laden. Die sitzt extrem locker und schränkt Ihre Bewegungsfreiheit nicht ein.

 

Dazu passt am ehesten ein schlichtes T-Shirt. Wohlgemerkt: ein T-Shirt. Wenn Sie unbedingt Ihre gestählten Muskeln zur Schaustellen wollen, darf es ausnahmsweise auch einmal ein ärmelloses sein. Aber machen Sie einen großen Bogen um Feinrippunterhemden und Tanktops. Letztere werden im englischsprachigen Raum auch „Wifebeater“ genannt, was schon zeigt, dass sie mit einem Lebensstil assoziiert werden, der nicht unbedingt dem bürgerlichen Idealbild entspricht. Vermeiden Sie zudem weiße T-Shirts. Denn Sie werden in Schweiß geraten, und dann neigen die weißen Baumwollhemden schnell zur Durchsichtigkeit.

 

Dass Sportschuhe hier besser sind als die guten blankpolierten Oxfords, versteht sich von selbst. Achten Sie nun nur noch auf die Farbabstimmung, und schon kann nicht mehr ganz viel schiefgehen. Keine übertriebenen Armbanduhren, Halsketten oder Schweißbänder. Hier sollte die Form tatsächlich der Funktion folgen. Das einzige sinnvolle Accessoire ist ein Handtuch.

 

Bei anderer sportlicher Betätigung sieht die Lage schon wieder ganz anders aus. Zwar sollten Sie niemals einen Jogginganzug als Ausgehgarderobe anziehen. Es spricht jedoch nichts dagegen, ihn tatsächlich beim Jogging zu tragen. Nur nicht das bunte Ungetüm aus Ballonseide. Denn das unsägliche Polyestergewand ist zur ernsthaften sportlichen Betätigung kaum geeignet.

 

Zum kategorischen Verbot enger Stretch-Hosen gibt es eine kleine Ausnahme: Als Radsportler kommen Sie damit durch. Denn dann nimmt man Ihnen ab, dass das Beinkleid einfach nur nicht am Sattel scheuern soll. Aber dann sollte Ihr fahrbarer Untersatz nicht gerade Omas altes Klapprad sein. Sonst machen Sie sich schnell lächerlich.


Wie zu viel Mode den Auftritt ruiniert
Das Sportsakko
Kleine Fehler, große Wirkung
Krawatten richtig aufbewahren


     

vorheriger Blogartikel n?chster Blogartikel
« Wie zu viel Mode den Auftritt ruiniert Krawatten richtig aufbewahren »
Passende Produkte aus unserem Shop: