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erstellt von: krawatten, am 17.08.2010 13:48, Clicks: 1668

Krawatte für Damen

Damenkrawatten nehmen mittlerweile einen doch recht großen Raum im Bereich der Damenmode ein. Sie werden immer häufiger von modeorientierten Damen nachgefragt. Die typische Damenkrawatte gibt es eigentlich nicht, daher ist die Damenwelt gefragt, ihre Kreativität voll auszuschöpfen.

Es ist eigentlich gar nicht so neu, dass typische Kleidungsstücke für Herren in der Damenmode Einzug halten. Denken wir nur an die Hose. Auch Sakko und Smoking sind längst nicht mehr nur den Herren vorbehalten. Nun also auch die Krawatte. Eigentlich ein echtes Symbol der Herrenwelt. Gerade deshalb wirkt die Krawatte bei den Damen besonders bezaubernd. Da für die Damen der männliche Dresscode nicht gilt, können sie die Krawatte tragen, wann immer sie wollen.

Die Damen haben viele Optionen Krawatten zu tragen. Eine Möglichkeit ist es, eine ganz normale Krawatte aus dem Kleiderschrank des Mannes zu nehmen und diese als Accessoire zur jeweiligen Garderobe einzusetzen. Eine andere Lösung ist es, eine offensichtliche Damenkrawatte zu erwerben. Meist sind diese ausgesprochenen Damenkrawatten schmaler als eine Herrenkrawatte und dazu noch besonders verziert. Aber auch breite Krawatten wie in Zeiten der Siebziger Jahre sind bei der Damenwelt beliebt. Diese Art Krawatten wirken besonders ausgefallen.

Grundlegend sind also zwei Tendenzen festzustellen. Zum einen gibt es die schmalen, etwas kürzeren Damenkrawatten, die sich in einem kräftigen Uniton zeigen. Zum anderen sind die breiteren Damenkrawatten erhältlich, die auch etwas kürzer sind und oftmals Motive mit Blumen haben.

Bei den Knoten können sich die Damen der Herrenwelt anschließen. Prinzipiell können Damenkrawatten mit denselben Knoten gebunden werden, wie das auch bei den Herrenkrawatten der Fall ist. Die meist verwendeten Knoten sind der Four-in-hand, der Windsor und der kleine Knoten. Die Knotenart richtet sich immer nach der Länge, die die Krawatte letztendlich haben soll. Je kürzer, desto mehr Schlingungen sind nötig. Soll die Krawatte also kürzer sein, ist der Windsorknoten geeignet. Bei viel Länge ist der kleine Knoten angebracht.

In einem Detail unterscheiden sich die Damenkrawatten von den Herrenkrawatten ? im Finish. Bei den Damen kann der Knoten legerer gebunden sein und muss auch nicht straff dreieckig sein. Damen können den Knoten also locker zuziehen, so dass alles ganz lässig aussieht. Auch bei den Enden der Krawatte gibt es zwischen der Damenkrawatte und der Herrenkrawatte durchaus einige Unterschiede. Anders als bei den Herren darf bei den Damen das schmale Ende der Krawatte ruhig länger sein als das breite Ende. So wirkt die Damenkrawatte eher wie eine Schleife. Da wie bereits erwähnt, der Dresscode nicht für die Damen gilt, können sich die Damen hier ganz fantasiereich geben.

Derzeit en vogue sind für die Damen schmale Krawatten in einem kräftigen einfarbigen Ton. Diese Damenkrawatten wirken modern und selbstbewusst und eignen sich besonders für die Bürokleidung, aber auch für die legere Garderobe. Eher weniger für die formelle Kleidung im Büro geeignet sind die normal breiten Krawatten, die eher den Herrenkrawatten zuzuordnen sind. Geeigneter sind die sehr weiblich und doch geschäftlich wirkenden Damenkrawatten, die aus edlen und feinen Materialien bestehen. Dazu zählt beispielsweise glänzender Seidensatin. Soll es besonders glamourös sein, dürfen die Krawatten auch gerne glitzern. Aus einer einfachen Krawatte werden mit ein paar Perlen oder Pailletten im Handumdrehen wahre Hingucker. Da die Damenwelt sich insgesamt sehr erfinderisch zeigt, können sie bei den Damenkrawatten ihre ganze Fantasie spielen lassen.

Je nachdem, welchen Typ die Dame verkörpert, kann sie sich für die passende Krawatte entscheiden. Grazile, zarte Frauen können eigentlich alle Arten von Damenkrawatten tragen. Sie können sich aus dem Krawatten Vorrat des Mannes bedienen, sich für die ganz schmalen Krawatten entscheiden oder eine Krawatte im Stil der Siebziger Jahre wählen. Frauen mit typisch weiblichen Rundungen sollten hingegen die ganz schmalen Krawatten eher meiden, da diese die Kurven noch betonen. Der saloppe, jungenhafte Typ kann mit einer schmalen Krawatte in Knallfarben oder einer reich verzierten Damenkrawatte spannende Kontraste setzen. Hier wäre eine ausgesprochene Businesskrawatte für Herren eher weniger geeignet.

Insgesamt haben die Damen nahezu freie Gestaltungsmöglichkeiten, wenn es um die Damenkrawatte geht. Sie können die Krawatte als Stirnband, Haarband oder als Schal tragen, ebenso als Schärpe für ein Kleid oder auch als Gürtel für eine Hose. Auch andere Möglichkeiten stehen den Damen offen. So können sie die Damenkrawatte am Riemen ihrer Handtasche verknoten oder auch elegant um einen Hut wickeln. Herren haben diese Möglichkeiten nicht. Der Damenwelt hingegen stehen viele Wege offen, um ihren Einfallsreichtum voll auszuschöpfen.

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