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erstellt von: krawatten, am 02.07.2013 14:04 , Clicks: 6875

Kleiderwahl zur Beerdigung

Auch wenn der Anlass wenig erfreulich ist, sollte sich an einem solchen Tag doch entsprechend gekleidet werden um der Veranstaltung die nötige Seriosität zukommen zu lassen. Dabei gibt es feste Regeln, die zwar regional mehr oder minder stark abweichen können, im Grunde aber dasselbe aussagen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zunächst das verwandtschaftliche Verhältnis zur verstorbenen Person, da Sie als direkter Verwandter zum Teil im Blickpunkt der anwesenden Gäste stehen werden.
Wir geben Ihnen einige Ratschläge und weisen auf typische Fehler hin.

Schwarz auf Weiß
 
Grundsätzlich gilt, dass das Ensemble aus Anzug, Hemd und Krawatte in dunklen Farben gehalten werden soll. Zu einem schwarzen Anzug trägt man ein weißes Hemd, kombiniert mit einer wenig auffälligen Krawatte. Frauen hingegen sollten aufreizende Kleidungsstücke vermeiden, stattdessen kann man zu dezenten Farben übergehen, welche mit ein wenig Schmuck und Accessoires verfeinert werden. Schwarz gilt aber auch hier als Grundlinie, etwa mit einer Anzugjacke und vor allem dem passenden Schuhwerk, was einheitlich in diesem Farbton zu halten ist.

Wenn dem ganzen noch ein Gottesdienst vorgeschaltet ist, gilt jedoch weit mehr die Regel hin zur konservativen Kleidung, was eine ganze Reihe an Kombinationen ausschließt. Verpönt sind leichte Sommerkleider, auffällige Muster und insgesamt aus dem Rahmen fallende Dinge, wie sehr viele Pailletten oder Sportschuhe. Tragen Sie grundsätzlich eine etwas weitere Hose, jedoch keine Jeans oder Rock, die jedoch auch in Braun oder Dunkel-Blau gehalten sein kann. Findet die Beerdigung im Sommer statt, kann eine leichte Jacke mitgenommen und diese bei Bedarf abgelegt werden, doch zu sehr zweckmäßige Kleidung sollte in jedem Fall vermieden werden. Entsprechende Kombinationskleidung gibt es im Übrigen auch im H&M Online Shop, sodass man sich weiter inspirieren lassen kann.

Angemessenheit vorab erfragen
 
Häufig gab es vom Verstorbenen aber auch Hinweise auf den Rahmen seiner eigenen Beerdigung, welche regelmäßig auch respektiert und umgesetzt werden. Hier sollten Sie aber den Ausrichter vorab fragen, inwiefern die freie Kleiderwahl tatsächlich gilt und welche Einschränkungen ausgesprochen wurden. Denken Sie an dezente, natürlich schwarz gehaltene Regenschirme und an möglichst mehrere Outfits, wenn zuvor die Totenwache gehalten wird oder ein Programm über mehrere Tage stattfindet. Frauen ist es zumeist gestattet, nicht jedoch Männern, ihr Outfit mit einem dezenten Hut zu kombinieren. Dabei gilt auch hier der Grundsatz, auf auffällige Variationen und Muster zu verzichten, sodass der Blickfang nicht gänzlich darauf fällt.
Vermeiden Sie außerdem zu starkes Make-Up oder zu viele Accessoires, wie etwa große Ohrringe oder klimpernde Halsketten. Ein dezenter Halstuch und ein leichter Schal erfüllen denselben Zweck auf viel klassischere Art und Weise.

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