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erstellt von: krawatten, am 14.08.2014 15:06 , Clicks: 4444

Coole Tipps für heiße Sommertage

Es ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert... Was die a-Capella-Gruppe Wise Guys damals im Jahre 2001 so selbstbewusst vor sich hin trällerte, ist bei anhaltendem Regenwetter dieses Sommers manchmal schwer zu glauben. Aber zwischendurch gibt es auch ein paar wirklich warme Tage.

 

Nun ist sommerliche Kleidung für den stilbewussten Anhänger klassischer Herrenmode ja ohnehin etwas knifflig. Dass kurzärmlige Hemden immer etwas eigenartig aussehen, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Der konservative Mann von Welt wird daher auf dem Weg ins Büro eher die Ärmel seines langärmeligen Hemdes dezent hochkrempeln. Vielleicht wird er,wenn es besonders warm wird, sogar auf die Krawatte verzichten.

In der Freizeit spricht aber nicht das geringste dagegen, es etwas lockerer anzugehen.

 

Das soll nun nicht gerade heißen, dass es die bunt geblümten Shorts sein müssen. Es galt eigentlich einmal als eine bewährte Grundregel, dass kurze Hosen bei Erwachsenen nur den informellsten Situationen vorbehalten sein sollten – Sport und Strand. Ganz so eng muss man das aber nicht sehen. Denn zwischen bunten Bademoden und langem Tuch gibt es eine Vielzahl von Zwischenstufen. Eine leichte Leinen-Hose etwa wirkt auch dann noch elegant, wenn sie nur bis zum Knie geht. Zudem ist sie ausgesprochen bequem. Auch Baumwoll-Shorts in hellen Farben wirken sommerlich dezent. Wer es etwas weniger klassisch mag, kann auch weite Jeans bis ans Knie aufkrempeln (oder sich gleich für kunstvoll entsprechend geschnittene Modelle entscheiden. Wichtig ist nur, dass die Hose niemals wesentlich oberhalb des Knies enden sollte. Überlassen wir die Hotpants den Damen und die kurzen Sporthosen den alternden Fußballprofis. Gut sieht an Männerbeinen nämlich beides nicht aus.

 

Auch wenn Turnschuhe gesellschaftlich mittlerweile akzeptiert sind, wirken dazu Loafer oder Mokassins wesentlich modischer. Gerne in Braun oder Cognac, aus weichem Leder, und: ohne Socken! Die sehen nämlich nicht nur in Sandalen reichlich altbacken aus, sondern zu kurzen Hosen eigentlich immer. Nun, nicht jeder möchte mit bloßen Füßen in seine Schuhe schlüpfen. Aber hier hält die Modeindustrie zum Glcük eine Lösung bereit, die ursprünglich aus dem Young-Fashion-Bereich kommt: Sneakersocken. Diese kurzen Socken enden nicht über dem Knöchel, sondern bereits am Spann, so dass sie in dem meisten Halbschuhen nicht oder kaum zu sehen sind.

 

Kann man dazu ein T-Shirt tragen? Ja, natürlich. Im sehr jungen, modernen Umfeld. Dann sollte es nicht zu weit sein, und nicht gerade einen „lustigen“ Spruch tragen. Ansonsten sollten Sie lieber auf Poloshirts setzen. Auch ein weißes Hemd, locker über der Hose getragen, mit hochgekrempelten Ärmeln und offenem Kragen, ist eine gute Alternative.

 

Auch an heißen Sommertagen kann es abends kühl werden. Nun will man aber üblicherweise keine dicke Jacke mit sich herumschleppen, wenn die Luft am Siedepunkt flimmert. Die Lösung ist überraschend einfach wie edel: Kaschmir. Ein leichter V-Kragen-Pullover des edlen Materials lässt sich perfekt um die Schultern drapieren, ohne allzu warm zu werden. In Mittelmeerländern sieht man auch gerne die Variante, den Pullover mit den Ärmeln zusammengebunden wie eine Schärpe über eine Schulter zu tragen.

 

Zur Arbeit sollten Sie dennoch nicht in Shorts gehen. Denn selbst wenn Sie damit durchkommen – und in vielen modernen Unternehmen tun Sie das - wirkt dieses Outfit nicht gerade professionell.

Greifen Sie lieber zu leichten Chinos oder einer Leinenhose. Ein helles Hemd dazu. Wenn Sie in einer konservativen Branche arbeiten, hilft wohl alles nichts: der Anzug bleibt an. Die Krawatte auch. Man kann aber das große Schwitzen durch die Wahl des richtigen Stoffes ein wenig reduzieren. Erliegen Sie nur nicht der Versuchung, unter dem Jackett ein kurzes Hemd zu tragen. Denn verschwitzte Hemden lassen sich schneller reinigen als verschwitzte Anzüge.


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